Was tun nach einer Haartransplantation?

Für viele Menschen ist eine Haartransplantation die letzte Hoffnung auf schönes und volles Haar. Sie berücksichtigen dabei jedoch nicht immer, dass es sich dabei um einen schwerwiegenden operativen Eingriff handelt. Wie auch bei anderen Operationen ist deshalb vor allem das richtige Verhalten bei der Haartransplantation nach der OP wichtig für den Heilungsverlauf und damit verbunden ein dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis. Wir verraten Ihnen in diesem Artikel, worauf es dabei besonders ankommt.

Die ersten Tage sind entscheidend

Vor allem die ersten Tage sind wichtig, um den Erfolg der Haarverpflanzung nicht zu gefährden. Es könnte in diesem Zeitraum nämlich passieren, dass noch ein wenig Betäubungsmittel aus den offenen Haarwurzeln austritt. Damit sich dieses nicht im Gesicht ausbreitet, ist es ratsam, ein Stirnband zu tragen.

Beim Schlafen nach der Haartransplantation sollte der Kopf nach Möglichkeit nicht mit der Bettwäsche in Berührung kommen. Um das zu verhindern, kann eine Einwegunterlage verwendet werden. Für Seitenschläfer ist das zwar keine einfache Angelegenheit, doch wer es schafft, sollte die ersten fünf Nächte idealerweise auf dem Rücken liegen.

Um die Heilung zu fördern, ist es enorm wichtig, den Körper in den ersten vier bis fünf Tagen mit mindestens drei Liter Flüssigkeit versorgen. Dabei sollte es sich nach Möglichkeit um Wasser handeln. Kaffee ist am Tag der Operation tabu, ein kleines Tässchen in den Tagen danach ist aber erlaubt. Im Gegensatz zu Alkohol, denn der kann die Wirkung von Antibiotika beeinträchtigen.

Das Gleiche gilt im Übrigen auch für Zigaretten, da diese die Gefäße verengen. Am besten wäre es selbstverständlich, die kurze Rauchpause gleich für eine komplette Entwöhnung zu nutzen. Die Gelegenheit ist jedenfalls günstig.

Haare waschen nach OP: Ein sanftes und hautschonendes Shampoo verwenden

Der transplantierte Bereich auf dem Kopf ist in den ersten Wochen äußerst empfindlich. Dementsprechend schonend sollte deshalb auch die Kopfwäsche erfolgen. Haarshampoos aus Drogerien und Supermärkten enthalten jedoch oftmals aggressive Fruchtsäuren.

Deshalb ist es sinnvoll, auf ein Spezialshampoo wie beispielsweise SERIMED zurückzugreifen, das speziell für eine hautlindernde Kopfwäsche nach operativen Eingriffen konzipiert wurde und nach einer Haartransplantation den Heilungsverlauf optimal unterstützt.

Bei SERIMED handelt es sich um das erste Shampoo, das keine klassischen Tenside enthält. Diese werden in der Regel dazu verwendet, um das Shampoo ordentlich schäumen zu lassen und so die Reinigungswirkung zu unterstützen. Der große Haken dabei ist jedoch, dass viele dieser Tenside aus dem erdölbasierten Ethylenoxid bestehen und deshalb nicht nur krebserregend sind, sondern darüber hinaus auch noch das Erbgut schädigen.

Im Gegensatz dazu setzt SERIMED auf eine natürliche Wirkstoffkombination. Zum Einsatz kommt dabei unter anderem hochwertiges Jojobaöl über das sich vor allem die strapazierte Kopfhaut freut. Die im Shampoo ebenfalls enthaltene Kamille besitzt zudem noch eine zusätzlich lindernde Wirkung.

SERIMED ist nicht nur gut für die Kopfhaut, sondern auch für die Umwelt: Weder bei der Herstellung noch bei der Entwicklung wurden Tierversuche durchgeführt. Das Serum-Shampoo ist zu 100 Prozent vegan und wird in der EU hergestellt. Dabei kommen weder Farb- noch Konservierungsstoffe zum Einsatz.

Halten Sie sich an Winston Churchill: No Sports!

Auch wenn es keine historischen Belege dafür gibt, dass Winston Churchill seinen berühmtesten Ausspruch „No Sports!“ jemals tatsächlich getätigt hat – für die Zeit nach der Haarverpflanzung hat er jedenfalls seine Gültigkeit.

Experten empfehlen, in den ersten zwei Wochen nach der Haartransplantation körperliche Anstrengung unbedingt zu vermeiden. Denn diese führt dazu, dass die Kopfhaut zu schwitzen beginnt und sich die Wunden dadurch wieder aufweichen und infizieren könnten.

Neben Sport sollten deshalb nach Möglichkeit auch keine schweren körperlichen Arbeiten verrichtet werden. Und auch das Bett sollte in erster Linie dazu verwendet werden, sich von den Strapazen der Operation zu erholen. Es empfiehlt sich, mit den anderen Vergnügungen noch etwas zuzuwarten oder es zumindest äußerst sanft angehen zu lassen.

Nach etwa zwei bis vier Wochen können Sportarten ohne großes Verletzungsrisiko wieder ausgeübt werden. Rund acht Wochen nach der Haartransplantation kann das vor der OP übliche Trainingspensum wieder vollständig aufgenommen werden. Kleiner Zusatzhinweis: Wer vorher gar keinen Sport gemacht hat, darf sich nachher trotzdem ein wenig bewegen. Churchill hätte jedenfalls sicher nichts dagegen.

Geduld ist gefragt

Das Wachstum der Haare verläuft zwar bei jeder Person unterschiedlich, dennoch dürfen direkt nach der Haartransplantation keine Wunderdinge erwartet werden. Es dauert bis zu einem Jahr, bis die Haare nahezu vollständig gewachsen sind.

In den ersten drei Monaten verläuft das Wachstum besonders langsam. In der Regel können in dieser Zeit etwa 90 Prozent der transplantierten Haare ausfallen. Das ist aber kein Grund, sich deshalb Sorgen zu machen und die Haarverpflanzung in Frage zu stellen. Dieses oftmals vorkommende Phänomen wird als Schockverlust bezeichnet und ist ganz normal. Die Kopfhaut sollte in diesem Zeitraum konsequent mit einem milden Shampoo wie SERIMED verwöhnt werden.

In den ersten sechs Monaten sollten die nachwachsenden Haare keinesfalls geschnitten oder gar abrasiert werden. Tönen oder Färben ist in diesem Zeitraum ebenfalls ein absolutes No-Go. Nach Möglichkeit sollte auch auf besonders enganliegende Kopfbedeckungen wie etwa Baseball-Caps verzichtet werden. Denn durch die verursachte Reibung könnten die transplantierten Haare wieder ausreißen.

Fazit: Mit Konsequenz zur neuen Haarpracht

Die Haarverpflanzung selbst ist zwar ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu alter Haarpracht. Doch ohne ein wenig gutes eigenes Zutun in der Zeit nach der Haartransplantation ist selbst der beste Eingriff wirkungslos.

Deshalb ist es wichtig, den Anweisungen des behandelnden Arztes unbedingt Folge zu leisten und alles dafür zu tun, die Kopfhaut möglichst schonend zu behandeln. Die Gefahren lauern oft dort, wo man sie im ersten Moment nicht vermuten würde. Im Sommer kann das auch die starke Sonneneinstrahlung sein, im Winter ein gemütlicher Saunagang.

Vor allem in den ersten vier bis fünf Wochen ist es ratsam, lieber einmal zu oft übervorsichtig zu sein als einmal darauf zu vergessen. Denn schließlich soll die aufwendige und oftmals auch nicht ganz kostengünstige Haarverpflanzung am Ende nicht völlig umsonst gewesen sein. Wer sich konsequent an die Tipps aus dem Artikel hält, dem lacht nach einigen Monaten schon wieder ein glücklicher Mensch mit voller Haarpracht aus dem Spiegel entgegen.

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