Peptide: Kleine Moleküle, große Wirkung

PEPTIDE: KLEINE MOLEKÜLE – GROSSE WIRKUNG?

In regelmäßigen Abständen tauchen in der Kosmetikbranche neue Begriffe wie etwa Q10 oder Retinol auf, von denen die meisten von uns noch nie etwas gehört haben. Zumindest dann, wenn sie keine Molekularbiologen oder Mediziner sind. In der jüngeren Zeit war in diesem Zusammenhang immer wieder von den sogenannten Peptiden zu hören. In einigen Beauty-Magazinen und Insta-Stories bekannter Influencerinnen werden sie uns als echtes Wundermittel verkauft. Doch sind sie das tatsächlich oder handelt es sich dabei nur um einen neuen Marketing-Gag? Wir haben die Antwort darauf.

Worum handelt es sich bei den Peptiden?

Beginnen wir die Betrachtung einmal von der wissenschaftlichen Seite. Als Peptid wird ein Molekül bezeichnet, das aus Aminosäuren aufgebaut ist. Je nach Anzahl der Aminosäuren handelt es sich dabei entweder um Oligopeptide mit weniger als zehn Aminosäuren, Polypeptide mit bis zu 100 Aminosäuren oder Proteine mit mehr als 100 Aminosäuren. Vereinfacht ausgedrückt: Es gibt sehr viele unterschiedliche Arten von Peptiden. Doch kommen wir nun zur praktischen Seite. Wir fragen uns: „Was hat das nun alles mit unserer Haut zu tun?“ Die Antwort darauf findet sich in zahlreichen wissenschaftlichen Studien. Diese zeigen, dass Peptide die Haut sehr vielfältig unterstützen.

Peptide geben der Haut einen „Boost“

Die erwähnten Studien zeigen an, dass Peptide wichtige Bausteine der Haut sind. Sie sorgen regelrecht für einen „Boost“: Die Haut wird glatter und straffer und erscheint in einem ebenmäßigen Teint. Die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit wird verbessert und darüber hinaus scheint die Haut auch noch wesentlich widerstandsfähiger zu werden. Genau genommen stimulieren die Peptide die Kollagenbildung der Haut und das Kollagen sorgt in weiterer Folge für die Glattheit der Haut. Deshalb ist es immer eine gute Idee, Peptide zu Ihrer Hautpflege hinzuzufügen. Aber Peptide haben keine magischen Eigenschaften. Es benötigt schon ein paar Anwendungen, bis sich der Hautzustand entsprechend verbessert.

Peptide sind Teamplayer

Ihre beste Wirkung können die Peptide darüber hinaus nur dann entfalten, wenn sie im richtigen Team spielen. Wie bei einer erfolgreichen Sportmannschaft müssen sie im Zusammenspiel mit den anderen Wirkstoffen harmonisch interagieren.
Vor allem Antioxidantien (Abwehrstoffe gegen freie Radikale) und andere feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe spielen dabei eine entscheidende Rolle, damit die Peptide auch tatsächlich in jene Regionen des Körpers vordringen können, in denen sie benötigt werden. In der Praxis bedeutet das, ein entsprechendes Serum zu finden, in dem die Peptide ihre Wirkung voll entfalten können.

Rastylmed und Liftil enthalten wertvolle Peptide

Bei Skin Distinct setzen vor allem zwei Produkte auf den Einsatz der Peptide: Liftil und Rastylmed.

Im Falle von Liftil füllen einige der verwendeten Peptide (Palmitoyl tripeptide-38) die Falten von innen auf und straffen die Haut vor allem im Bereich der Augen und der Stirn sowie rund um den Mund. Andere Peptide (Acetyl Hexapeptide-8 sowie Pentapeptide-18) sorgen hingegen für eine Reduktion der Mimikfalten und für eine straffere Haut. Dadurch lässt sich auch die Wirkung von Botox-Behandlungen deutlich verlängern.

Beim Anti Aging Fluid Rastylmed regen zwei spezifische Peptide (Palmitoyl Tripeptide -5 und Palmitoyl Oligopeptide) die Kollagenbildung an und sorgen so innerhalb kurzer Zeit für eine sichtbar glattere Haut.

Fazit: Peptide haben ein riesiges Potenzial

Schon heute lässt sich Dank der Peptide eine große Verbesserung des eigenen Hautbildes erzielen. Produkte wie Liftil und Rastylmed zeigen bereits jetzt erstaunliche Ergebnisse. Das Ende der Fahnenstange in der Forschung scheint damit allerdings noch lange nicht erreicht zu sein.
Vielleicht werden sie durch weitere interessante Forschungsergebnisse noch tatsächlich zu einem Wundermittel, dass die Haut für immer jung hält. Doch schon heute sind die Peptide – richtig verwendet – wesentlich mehr als bloß ein Marketing-Gag der Kosmetik-Industrie. Lassen Sie es doch einfach einmal auf einen Versuch ankommen!